Filmplakat

Das Geheimnis des Final Girls

Als die junge Regisseurin Kris (Hannah Einbinder) den neusten Teil einer Slasher-Filmreihe drehen soll, nutzt sie die Gelegenheit, das Final Girl aus dem Originalfilm, Billy Preston (Gillian Anderson), kennenzulernen. In der Hoffnung auf eine Zusammenarbeit, eröffnet Preston neue Welten für Kris, die der Regisseurin bislang ihr mehr als fern schienen.

Jane Schoenbrun erkundet die Tiefen des menschlichen Verlangens durch die Linse eines Horror-Slashers und bezieht sich auf eine visuelle Sprache, die es im modernen Kino immer weniger zu sehen gibt. Es ist ein Film, den man fühlt und nicht nur sieht.

Bereits in deren Vorgängerfilm I SAW THE TV GLOW, spielt Schoenbrun mit der Angst der eigenen Selbstverwirklichung und obsessiven Nostalgie, die einem Zuflucht bietet. TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA bringt es auf die nächste Ebene. Eine sexuelle Erwachung inmitten der Nostalgie. Es ist eine erfrischende Perspektive auf das Verlangen und dem entsprechenden Druck der eigenen Sexualität. Gemischt mit Humor, größtenteils praktischen Effekten und hervorragenden Performances,

TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA ist ein unterhaltsamer Film über Sexualität und den Herausforderungen als queerer Person im Filmgeschäft.

Tim