KOKUHO – Ganz großes Kino, made in Japan
Umjubelte Premiere in Cannes! Japanischer Wettbewerbs-Beitrag für den Oscar als bester internationaler Film. Und ein Kassenknaller im Heimatland. Was der Kassiker LEB WOHL MEINE KONKUBINE für China war, das ist KOKUHO für Japan. Spielte der chinesische Film im Milieu der traditionellen Peking-Oper, so führt der KOKUHO im Umfeld des Kabuki-Theaters.
Die Story beginnt in Nagasaki im Jahre 1964: Der 14jährige Kikuo ist Zeuge, als sein Vater, ein Yakuza-Boss, von einer rivalisierenden Gang brutal ermordet wird. Der Verwaiste findet Aufnahme beiHanjiro Hanai, dem Oberhaupt einer angesehenen Kabuki-Truppe. Gemeinsam mit Hanjiros leibichen Sohn Shunsuke erlernt er Techniken der traditionellen Theaterform. Und beide spezialisieren sich auf Frauenrollen. Bald entsteht eine Konkurrenz-Situation…
Regisseur Sang-il Lee „entführt in die faszinierende Welt des Kabuki-Theaters und erzählt von Freundschaft und Karriere, japanischen Traditionen und dem Preis des Ruhms: Ein bildmächtiges, mitreißendes Epos, das den Bogen über 50 Jahre spannt und mühelos fast drei Stunden fesselt.” (film-netz.com)
Auch der Rezensent von Kino.de schwärmte: „KOKUHO– MEISTER DES KABUKI stammt von Regisseur Lee Sang-il, der für seine präzisen Charakterstudien bekannt ist. Der Film verbindet Yakuza-Milieu und Hochkultur zu einer intensiven Erzählung über Identität, Herkunft und den Preis von Anerkennung. Visuell beeindruckend und detailreich zeichnet er zugleich ein Porträt der japanischen Nachkriegsgesellschaft.”